Das Stuttgarter Weindorf historisch!

Das Weindorf kommt ins Schwabenalter und zu diesem Anlass müssen wir natürlich ein paar alte Fotos rauskramen, die wir Ihnen nicht vorenthalten dürfen. Begeben Sie sich mit uns auf eine Zeitreise zu den Anfängen des Stuttgarter Weindorfs. Sie finden hier außerdem ein auch paar Menschen, auf die es sich durchaus lohnt, mit einem Viertele anzustoßen!

Historische Bilder zum 40. Stuttgarter Weindorf

Das erste Weindorf fand 1976 statt. Bereits 1978 war man richtig professionell. Der Wengerter und Gastronom Dieter Zaiß als Weindorf-­Schultes und die Gastronomin Helli Schmieg als Weindorf-­Wirtin personifizierten in den ersten Jahren das Stuttgarter Weindorf – hier das Plakatmotiv von 1978.

Historische Bilder zum 40. Stuttgarter Weindorf

Zum aufgewerteten Gesamteindruck des Stuttgarter Weindorfs gehörte 1978 auch ein professionell gestalteter Werbeauftritt – hier das erste vierfarbige Plakat, entworfen von Högn & Hebe, Stuttgart.

Historische Bilder zum 40. Stuttgarter Weindorf

1978 erhielt das Stuttgarter Architekturbüro Werner Schick den Auftrag, Lauben zu entwickeln, die den schwäbischen Wengerterhäuschen in den Weinbergen nachempfunden sein sollen. Insgesamt betrachtet sollten sie auch den harmonischen Gesamteindruck eines Wein-Dorfes vermitteln. Es entstanden 5 x 5 Meter große, modulare und wiederverwendbare Holzlauben, die bis heute unverändert im Einsatz sind und in denen wir uns nach wie vor sehr wohl fühlen.

Historische Bilder zum 40. Stuttgarter Weindorf

Auch das Traditionelle Traubenpressen auf der Rathaustreppe ist seit jeher ein beliebtes Stelldichein von Stadtoberen, Wengertern und Bürgern. Zunächst werden die Trauben von der Trage in den Entrapper geschüttet. 1982 übernahm dies Wilhelm Bauer (rechts) unter Aufsicht von Dieter Zaiß (links) und Oberbürgermeister Manfred Rommel (Mitte).

Historische Bilder zum 40. Stuttgarter Weindorf

Weindorf-Insignien 1982: Helli Schmieg stemmt den großen Weindorf-Kelch. Als Dankeschön für ihr Engagement erhielten sie und Dieter Zaiß den nur einmal vergebenen Goldenen Weindorf-Ring, der hier stolz an ihrem Finger steckt.

Helli Schmieg kennen Sie übrigens auch vom Traubenpressen 2016, wo sie als erste Frau in der Weindorf-Geschichte selbst in den Zuber stieg.

Historische Bilder zum 40. Stuttgarter Weindorf

Peer-Uli Faerber, zwischen 1969 und 1985 Verkehrsdirektors der Stadt Stuttgart und ab 1975 zudem Vorsitzender des Verkehrsvereins Stuttgart (heute PRO STUTTGART e.V.) war bekannt als kreativer und umtriebiger Veranstaltungsorganisator. So griff er die Idee von Erich Brodbeck auf, der 1976 Bierbänke auf dem Schillerplatz aufstellen ließ und damit die erste Stuttgarter Wein-Hocketse ins Leben rief.

Der Initiative Faerbers ist es zu verdanken, dass das Stuttgarter Weindorf die Erfolgsveranstaltung wurde, als die sie sich heute bereits im 40. Jahr zeigt.